Zurück zu den Grundlagen. Oder: Die Promi-Pauker

Auch wenn diese ständigen Promi-Camps meinen Fernsehgenuss etwas einschränken, muss ich dennoch zugeben, dass die ein oder andere Sendung interessante Dinge zu Tage bringt. So zum Beispiel "Die Promi-Pauker". Ausgelassen haben sich darüber auch Hanjo und fraufreitag.

Die Promi-Pauker sind drei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten Menschen, die an eine Schule (zurück)-gegangen sind, um zu sehen, wie sie sich so als Lehrer machen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schreiten sie ans Werk und machen all die schönen Fehler, die uns schon am Anfang des Studiums ausgemerzt wurden. Für mich bedeutet das: Zurück zu den Grundlagen.

Weniger interessant finde ich daher die Promis, sondern wie sie ans Unterrichten heran gehen. Die maßlose Unterschätzung der Lehrerberufs wird genau dann deutlich, wenn eine gestandene Politikerin den Unterricht nicht unter Kontrolle hat und die Lehrerin eingreifen muss, damit nicht alles aus dem Ruder läuft. Für die Schüler, um die es in der Sendung weniger geht, sind die Promi-Pauker aber gewinnbringend. Zum einen bringt deren Unterricht eine gewisse Abwechslung mit sich. Was aber noch wichtiger ist: Die Promi-Pauker gehen noch unverbraucht an die Unterrichtsplanung.

Auch wenn sie wenig Erfahrung mit dem Unterrichten haben, versuchen sie dennoch mit viel Elan das Beste daraus zu machen. Ich hoffe, dass mir diese Eigenschaft länger erhalten bleibt und der Trott nicht zu schnell Einzug in meine berufliche Tätigkeit erlangt.

Weniger der Promis wegen, als der Einsichten, die ich aus deren Fehlern und Erfahrungen erlange, ist dieses Promi-Camp für mich sehenswert.

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