Es schaut immer so traurig …

… das Smart-Board. Es hängt einsam und unbenutzt im Chemieraum und träumt davon in den Unterricht integriert zu werden.

Warum? Fragt sich nun der aufmerksame Lehrer. Wollte sich nicht die Autorin dieses Blogs um es kümmern?

Die Antwort(en) auf diese Frage sind nicht schwierig aber wenig zufriedenstellend:
  1. Das Smart-Board hängt in einem Raum, in dem ich nicht regulär Unterricht habe. Sicherlich, ich könnte versuchen mit anderen Lehrern zu tauschen. Diese würden dann aber den einzigen Raum weggeben, in dem man vernünftig Schülerexperimente durchführen kann. Auch wenn ich ein Verfechter des Digitalen im Unterricht bin, stelle ich doch Schülerexperimente im Chemieunterricht vor den Einsatz von Digitalen Tafeln. Außerdem kommt hier wieder das “StudRef-Problem” zu tragen. Obwohl ich der Meinung bin, dass ein StudRef nicht weniger Ansprüche an den eigenen Unterricht stellen darf, als z.B. ein OStR, muss man sich hier dennoch vorsichtig herantasten.
  2. Bisher habe ich zweimal in diesem Raum unterrichtet. Zweimal bei einem ersten UB. Und in einem UB macht man keine Experimente. Außerdem befindet sich der Einsatz einer Digitalen Tafel noch auf der Ebene “Eines von vielen ‘Medien'” und muss daher immer der Überprüfung unterzogen werden, ob genau dieses ‘Medium’ einen Vorteil im Unterricht bietet und das was man damit erreichen will nicht viel einfach mit der Tafel oder einer Folie umgesetzt werden kann. Bis die Digitale Tafel die Ebene ‘grundlegendes Werkzeug’ im Unterricht erreicht hat wird noch einige Zeit dauern (wenn es überhaupt eintrifft).

Flattr this!

Kommentar verfassen