Wie war das nochmal mit dem Urlaub?

Heute hatte ich eine Diskussion mit einem Lehrer, ob man Klausuren zum korrigieren mit an den Strand nehmen sollte. Man hat ja eh viel zu viel zu tun als Lehrer, entgegen der allgemeinen Behauptung, dass Lehrer zu viel frei haben.

Die Zeit schreibt zu der Arbeitszeit eines Lehrers:

Lange Arbeitstage

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Lehrern liegt bei 42 bis 46 Stunden – die langen Ferien eingerechnet. Außerhalb der Ferien haben Lehrer nach eigenen Angaben eine 50-Stunden-Woche: Sie verbringen rund 30 Stunden mit Unterricht und Konferenzen in der Schule, weitere 15 mit Korrekturen, Vor- und Nachbereitung zu Hause und knapp vier mit Veranstaltungen und Fortbildungen.

Das veranlasste mich zu einer eigenen kleinen Rechenübung:

  • Unterricht (bei 41 Wochen Unterricht): 1004,5 Std. (24,5 Std./Woche)
  • Vor-/Nachbereitung, Klausuren korrigieren, Konferenzen: 1004,5 Std. (24,5 Std./Woche)
  • Fortbildungen: 40 Std.
  • Vorbereitung auf das neue Halbjahr: 80 Std.
  • Abiturklausuren bei 1,5 Kursen, abzüglich einem Tag Ausgleich: 112 Std.

Macht bei in Deutschland durchschnittlichen 49 Arbeitswochen im Jahr: 45,7 Std./Woche

Mein Fazit: Klausuren unbedingt zu Hause lassen! Das bisschen Ferien muss man ausnutzen.

Das Fazit des Lehrers war übrigens: Besser man vergisst die Klausuren zu Hause und ärgert sich ein Mal darüber, als jeden Tag beim Packen der Strandtasche. Und außerdem ist das eh alles viel zu sandig.

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